Vögel

Wenn ich am Tag gedankenversunken, das Licht fliehend Schatten jag im Wald,

und wenn, nach durchdachter Nacht, Auroras lieblicher Atem kühlend durchs Fenster ins Zimmer haucht,

spüre ich Sehnsucht, die zwickt und juckt meine Haut, und lausch

gierig dem Gesang der Vögel, leis von Flugzeugen und den ersten Autos umrauscht.

Aus Sehnsucht angestimmt, kommt er ohne Bedeutunge aus. Ob der Sänger die Braut

findet – wen kümmert’s? Er ist so schön und rein. Meine Versen gleichen der Krähen Gekreisch.