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Askese

Wie steht es mit dem Sex?

Ein kurzes Aufglühn, man

fühlt sich, danach ein schaler Morgen.

Ein guter Freund fehlt mehr in manchen Stunden,

ein gutes Wort, ein Stück Vertrauen … und

doch, und doch … fehlt etwas im Morgengrauen.

Den Klassikern

Liebe, Leid, Schönheit, Wahrheit, Treue … sind das nicht viel zu hohe Socken?

Ich lese Nietzsche, plötzlich wird nicht eins zu zwei, sondern es vibriert:

Eine nette SMS, die mich freut, ohne mich tief zu berühren. Ist das geblieben

von der Revolte des Fragments? In welchen Zeiten lebe ich?

Ich fühl mich manchmal wirklich wie der letzte Mensch – einsam

im Gespräch mit großen Toten, über Buntes redend, doch alles ist nur Grau. Wie Friedrich einst?