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Nur ein Spiel

Warum lässt mich Deine Hand nicht los?

Warum schaust Du mich so traurig an?

Und warum pocht Dein Herz dabei so schnell?

Und meines auch. Aus Deinen Blicken

spricht jetzt schon Schuld. Was willst Du?

Bruder, was machst Du mit mir bloß?

Schlaflied

Müde bin ich, komm nicht zur Ruh,

drum mach ich meine Äuglein zu,

meine Hände bewegen sich gen Unterleib

– leis bloß, es soll ja niemand störn.

Rasch – an was ich denk, ich weiß es kaum

– ich komm, weiße Flecken zieren meines Lakens Saum.

Beobachtung

Er ist so klein, sie trägt ein weiches, weites Kleid,

schaut herab zu ihm, zärtlich, streichelt ihm durch’s Haar.

Er lächelt, sie auch – welch ein glückliches Paar!

Er schmiegt sich an den warmen Stoff, nimmt dann vorsichtig ihre Hand

– welch geschickter Liebhaber! Und das im verflixten siebten Jahr!

Ich betrachte Mutter und Sohn voll Neid.