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Sechs Dithyramben – I

Nenne das Ölbild, Fried’gruße,

sähe dann das Wort in Dünensenken am Hang.

Oh, Lieb’ und Wärme, das aßt dort im Dunkel.

Wehe dem Zartlös, Schwindsucht, und

nenne das Arschloch nicht Hummel!

Herz, nenn’ warnlos ich Dich – Du.

Nur ein Spiel

Warum lässt mich Deine Hand nicht los?

Warum schaust Du mich so traurig an?

Und warum pocht Dein Herz dabei so schnell?

Und meines auch. Aus Deinen Blicken

spricht jetzt schon Schuld. Was willst Du?

Bruder, was machst Du mit mir bloß?