Schlagwort-Archive: Wahrheit

Im Park

Über mir die Äste sich verzweigen,

ich bin ganz nackt und hoff, dass man mich so nicht sieht;

will nur in Ruh mein Schätzlein reiben,

bis endlich das Wunder sich ergibt:

Ich bin ganz dein Du dunkler Wald, Du grünes Moos,

tiefer, tief in deinem Schoß.

Den Klassikern

Liebe, Leid, Schönheit, Wahrheit, Treue … sind das nicht viel zu hohe Socken?

Ich lese Nietzsche, plötzlich wird nicht eins zu zwei, sondern es vibriert:

Eine nette SMS, die mich freut, ohne mich tief zu berühren. Ist das geblieben

von der Revolte des Fragments? In welchen Zeiten lebe ich?

Ich fühl mich manchmal wirklich wie der letzte Mensch – einsam

im Gespräch mit großen Toten, über Buntes redend, doch alles ist nur Grau. Wie Friedrich einst?